Um sich nicht zu verzetteln und planlos drauflos zu marschieren, empfiehlt es sich eine Route festzulegen, die möglichst von Campo zu Campo führen sollte. Hinter dem Torre dell’Orologio beginnt das Geschäftsviertel, das Besucher mit geschwächter Widerstandskraft
leicht zum Kaufrausch verführen kann. Dem kann man durch einen Besuch der wuchtigen Klosterkirche Chiesa San Salvatore entgehen, die beinahe so groß ist wie der Markusdom. Verschiedene imposante Palazzi, im Palazzo Pesaro ist das Museo Fortuny untergebracht, und das Gran Teatro La Fenice sind weitere markante Sehenswürdigkeiten auf diesem Bummel.
Die Chiesa San Moisè drängt sich dem Besucher geradezu auf. Es ist eine typische Barockkirche, die mit ihrer opulenten Ausstattung die Architektur beinahe erschlägt und daher überladen und protzig wirkt. Sehenswert ist die in ihrem Innern angebrachte “Fußwaschung” von Tintoretto. Auch für das leibliche Wohl ist im Markusviertel bestens gesorgt: vornehme Restaurants mit ebensolcher Einrichtung und erlesenen Gaumenfreuden liegen neben gemütlichen Lokalen mit erschwinglichen Preisen. Auch Bars und Cafés verführen zum Verweilen, darunter die berühmte Harry’s Bar, in der schon Hemingway als Stammgast gern seine Montgomerys schlürfte.
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