Wenn in Venedig eines knapp ist, dann sind es Parks und Gartenanlagen, davon gibt es nämlich nur wenige in der italienischen Stadt. In Venedig gibt es nur sehr wenige Grünflächen, so dass man sich schon genau überlegen muss, wo man sich eine Auszeit gönnen möchte.

Eine Möglichkeit wäre ein Besuch des Giardini Pubblici, in dem auch alle zwei Jahre die internationale Kunstausstellung „Biennale die Venezia“ stattfindet. Im Rahmen dieser Ausstellung werden insgesamt 28 Länderpavillons aufgebaut, in denen dann zeitgenössische Kunst aus den verschiedensten Regionen der Erde präsentiert wird.

Noch nicht sehr lange gibt es im Stadtteil Mestre den Parco San Giuliano, der als größte Parkanlage Europas gilt, die direkt am Wasser liegt. Von hier aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Lagune von Venedig. Weitere Grünanlagen findet man in Venedig im Parco Piraghetto oder im Parco Alfredo Albanese.

Kürzlich wurde im Park von San Giuliano ein neuer Lehrpfad für Schüler eröffnet. Eine spezielle Stiftung hat bei der Finanzierung dieser neuen Einrichtung geholfen, mit deren Hilfe man den Menschen die Natur wieder etwas näher bringen möchte, nicht nur den Kindern und Jugendlichen der Region.

Das so genannte Arboretum umfasst eine Gesamtfläche von 6.000 Quadratmetern, auf der rund 160 Sträucher und 240 Bäume gepflanzt wurden. Alle Pflanzen sind typisch für die Region rund um Venedig, so dass der Lehrpfad vor allem für Lehrer und Schüler von großem Interessen sein dürfte. Entlang des Naturlehrpfades befinden sich elf Tafeln, welche die Besucher über die einzelnen Pflanzen ausführlich informieren. Darüber hinaus hat man einen separaten Bereich für Gymnastik unter freiem Himmel sowie mehrere Sitzgelegenheiten als Ruheoasen geschaffen.

Eine weitere grüne Oase im Stadtgebiet von Venedig ist der rund 200 Hektar große Querini-Wald. Über das ganze Stadtgebiet verteilen sich zudem die so genannten „geheimen Gärten von Venedig“, die sich meistens hinter hohen Mauern verbergen und somit von Touristen gar nicht bemerkt werden.