11.11.2010

Nur der Canale della Giudecca und das Markusbecken trennen die beiden Inseln von der Stadt, doch könnte der Gegensatz nicht größer sein. Während in Venedig geschäftiges Leben und Treiben den Ton angab, herrschte auf den beiden Inseln klösterliche Ruhe und Abgeschiedenheit. Ursprünglich war La Giudecca eine reine Klosterinsel mit sieben Klostergemeinschaften. …

San Giorgio Maggiore - lesen
11.11.2010

Gleich an der berühmten Rialtobrücke liegt das gleichnamige Viertel, das als “Bauch Venedigs” bezeichnet wird. Das labyrinthartige Gewirr von engen Gassen, aufgeschütteten Kanälen und schmalen Brücken gilt oft auch als das ursprüngliche Venedig, da hier die Bewohner der Lagune mit der Erschließung des “tiefen Flusses” (Rivus Altus) begonnen haben sollen. Trotz der beengten Verhältnisse brodelt im Rialtoviertel nach wie vor das Leben. …

Rialtoviertel - lesen
11.11.2010

Die Basilica di San Marco ist das beherrschende Gebäude an der Stirnseite des Markusplatzes. Der Markusdom ist mehr als ein Gotteshaus, er symbolisiert die Staatskirche Venedigs und steht als Sinnbild für Größe, Macht und Unabhängigkeit der Serenissima. Die Geschichte des Markusdoms begann Mitte des 9. Jahrhunderts wenig christlich mit einem Diebstahl. …

Markusdom - lesen
11.11.2010

Das klassizistische Gran Teatro La Fenice trägt seinen Namen zu Recht: es wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf den verkohlten Fundamenten des 20 Jahre zuvor abgebrannten alten Opernhauses erbaut und bot 800 musikbegeisterten Zuschauern Platz. Bereits 1836 fiel es wieder den Flammen zum Opfer, wuchs jedoch wie der legendäre Phönix aus der Asche schon ein Jahr später in voller Pracht aus den Trümmern heraus. …

La Fenice - lesen
11.11.2010

Der Karneval ist der absolute jährliche Höhepunkt der venezianischen Festivitäten. Immer mehr Besucher und Schaulustige kommen zu Beginn der Fastenzeit nach Venedig, um zwölf bis vierzehn Tage lang zu feiern und zu staunen, bis der Aschermittwoch dem bunten Treiben unbarmherzig den Garaus macht. Was so fröhlich und überschäumend gefeiert wird, geht weit in die Geschichte der Lagunenstadt zurück. …

Karneval - lesen
11.11.2010

Man muss nicht unbedingt damit gefahren sein, um das Wahrzeichen der Lagunenstadt zu kennen. Die Gondeln – es sind heute etwa noch 400, die über die Wasserstraßen gleiten – gibt es solange man Venedig als Wasserstadt kennt. Jeder Film über Venedig, der etwas auf sich hält, lässt die schwankenden Boote als Statisten durch das Bild schwimmen. “Wenn die Gondeln Trauer tragen”, lautet der Titel des berühmten Filmklassikers nach der Erzählung von Daphne du Maurier. …

Gondeln - lesen
11.11.2010

In den Räumen des Palazzo Ducale, dem Dogenpalast, wurden einst die Geschicke der Weltmacht Venedig gelenkt. In seinen Mauern befanden sich neben dem Amtssitz der Regierung und der Privatgemächer des Dogen auch die berüchtigten Kerker und Folterkammer Venedigs. Das auf zierlichen und filigran erscheinenden Säulen ruhende Gebäude mit seiner Fassade aus weißen und rötlichen Marmorplatten wird von einigen wenigen Spitzbogenfenstern und Balkonen optisch durchbrochen. …

Dogenpalast - lesen
11.11.2010

Er ist das Wahrzeichen von Venedig und ragt mit seinen stolzen 99 Metern hoch über die Dächer der Stadt. Wer den schwergewichtigen Ziegelsteinbau am Markusplatz als simplen Aussichtsturm einstuft, sollte sich etwas mit seiner spannenden Geschichte befassen. Bereits im 10. Jahrhundert hatte man mit dem Bau des Turms begonnen, für dessen Fundament vermutlich Überreste aus der karolingischen Zeit verwendet wurden. …

Campanile - lesen
11.11.2010

Man muss wissen, wo es sich versteckt hat, doch die Suche lohnt sich. Das Ca’ d’Oro oder die Casa Venezia ist ein Kleinod unter den venezianischen Palazzi. Die spätgotische Fassade mit den byzantinisch-orientalischen Elementen wirkt wie eine geklöppelte kostbare Spitze aus Burano. Was wie ein aus einer luftigen Laune heraus entstandenes Gebäude aussieht, ist tatsächlich eines der Gründerhäuser Venedigs. Erbaut wurde die Ca’ d’Oro als “fondaco”, dem Händlerpalast, der offen zugänglich war und somit ein [...]

Ca’ d’Oro - lesen