Nach dem sie auf tragische Weise ihren Vater durch den Untergang der Titanic verlor, wurde die Erbin, Peggy Guggenheim, eine Freundin der Dadaisten. Sie entzog sich den Nazis und sammelte die Werke von über 200 modernen Künstlern, der sogenannten Avantgarde, in ihrem prunkvollen Zuhause am Canal Grande in Venedig.

Eine der größten Attraktionen Venedigs sind die vielen historischen Paläste aus den verschiedensten Epochen. Venedig war stets ein wichtiges Handelszentrum und eine Seemacht, darüber hinaus zählt sie auch zu Kunstmetropolen der Welt. Deshalb haben sich hier früher zahlreiche wohlhabende Familien niedergelassen und sich prunkvolle Paläste errichten lassen. Viele der beeindruckenden Bauwerke kann man während einer Fahrt auf dem Canale Grande bewundern. …

In einer Stadt wie Venedig dürfen imposante Sakralbauten natürlich nicht fehlen. In der italienischen Stadt gibt es Kirchen aus den unterschiedlichsten Epochen, Liebhaber solcher Bauwerke werden in Venedig ihre helle Freude haben.
Die Kirche San Zaccaria wurde Ende des 15. Jahrhunderts fertiggestellt und vereint Elemente der Renaissance mit gotischen Einflüssen, außerdem hatte auch die lokale Architektur einen bedeutenden Einfluss. Die Innenwände der dreischiffigen Basilika sind fast komplett mit Kunstwerken bedeckt, das wichtigste Werk ist jedoch das Gemälde Sacra Conversazione aus dem Jahr 1505. …

Die Basilica di San Marco ist das beherrschende Gebäude an der Stirnseite des Markusplatzes. Der Markusdom ist mehr als ein Gotteshaus, er symbolisiert die Staatskirche Venedigs und steht als Sinnbild für Größe, Macht und Unabhängigkeit der Serenissima. Die Geschichte des Markusdoms begann Mitte des 9. Jahrhunderts wenig christlich mit einem Diebstahl. …

Der Karneval ist der absolute jährliche Höhepunkt der venezianischen Festivitäten. Immer mehr Besucher und Schaulustige kommen zu Beginn der Fastenzeit nach Venedig, um zwölf bis vierzehn Tage lang zu feiern und zu staunen, bis der Aschermittwoch dem bunten Treiben unbarmherzig den Garaus macht. Was so fröhlich und überschäumend gefeiert wird, geht weit in die Geschichte der Lagunenstadt zurück. …

Man muss nicht unbedingt damit gefahren sein, um das Wahrzeichen der Lagunenstadt zu kennen. Die Gondeln – es sind heute etwa noch 400, die über die Wasserstraßen gleiten – gibt es solange man Venedig als Wasserstadt kennt. Jeder Film über Venedig, der etwas auf sich hält, lässt die schwankenden Boote als Statisten durch das Bild schwimmen. “Wenn die Gondeln Trauer tragen”, lautet der Titel des berühmten Filmklassikers nach der Erzählung von Daphne du Maurier. …

In den Räumen des Palazzo Ducale, dem Dogenpalast, wurden einst die Geschicke der Weltmacht Venedig gelenkt. In seinen Mauern befanden sich neben dem Amtssitz der Regierung und der Privatgemächer des Dogen auch die berüchtigten Kerker und Folterkammer Venedigs. Das auf zierlichen und filigran erscheinenden Säulen ruhende Gebäude mit seiner Fassade aus weißen und rötlichen Marmorplatten wird von einigen wenigen Spitzbogenfenstern und Balkonen optisch durchbrochen. …

Er ist das Wahrzeichen von Venedig und ragt mit seinen stolzen 99 Metern hoch über die Dächer der Stadt. Wer den schwergewichtigen Ziegelsteinbau am Markusplatz als simplen Aussichtsturm einstuft, sollte sich etwas mit seiner spannenden Geschichte befassen. Bereits im 10. Jahrhundert hatte man mit dem Bau des Turms begonnen, für dessen Fundament vermutlich Überreste aus der karolingischen Zeit verwendet wurden. …

